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Heute Abend ist Probe
mit der Band.
Du wirst wieder alles geben müssen, wirst heiser werden und Dich total
auspowern,
um gegen den Lärmpegel der Kollegen anzukommen.
Die Anforderungen, die Du an Dich
und Deine Stimme stellst sind:
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Druckvoller Sound
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Durchsetzungsvermögen
gegenüber den anderen Instrumenten |
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Möglichst hohe Lautstärke
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Und so gehst Du meist auch an die
Sache ran: mit viel Druck alles rauspressen,
damit die Stimme auch richtig nach vorne kommt.
Mit ein wenig mehr Verständnis für
den Aufbau der Stimme und ihrer Klangerzeugung wird klar,
dass es bessere Alternativen gibt.
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Physikalische Grundlagen
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Irgendwo im Hals muß sie sein - die Stimme. Das Zerren
und Schnarren und Pressen sorgt dafür, dass Du Deine
Stimme spürst. Von hier geht sie aus, als feine
Schwingung auf Deinen Stimmbändern.
Doch da ist noch mehr, im ganzen
Körper ist Schwingung, im Kopf, im Brustkorb, überall.
An diese Schwingungen mußt Du ran! Die Stimmbänder sind
wie Saiten, die Töne erzeugen, doch für den Sound
braucht man einen Resonanzraum - den eigenen Körper. Du
bist Dein Instrument.
Starke Dehnung ergibt hohe Töne,
wenig Dehnung tiefe Töne. Die vielen verschiedenen
feinmotorischen Einstellungen der Stimmbänder sind nicht
kontrollierbar und sollten auch ruhig sich selbst
überlassen bleiben. Das Gehirn ist in der Lage, den
Stimmbändern unterbewußt mitzuteilen, wo es tonal
"hingehen" soll. Die gesungenen Melodietöne stellen sich
automatisch ein, sobald das Gehirn den Zielton
einwandfrei identifiziert hat und an die Stimmbänder den
Befehl weiterleitet: "Erzeuge diesen Ton!"
Eine verbesserte Intonation
erreichst Du nicht durch ein ständiges "nachkorrigieren"
der Töne, sondern durch ein möglichst direktes
uneingeschränktes Singen ohne Vorbehalte oder
Befürchtungen. Wenn Du gut vorbereitet bist, genug geübt
hast und Text und Melodie sicher "sitzen", dann stimmen
auch im "Ernstfall" Intonation, Timing, Sound und
Ausdruck.
Einzige Aufgabe der Luft ist es ,
die feine Schwingung der Stimmbänder zu halten - in etwa
wie ein Geigenbogen die Saite in Schwingung hält. Eine
ganz feine Bewegung der Luft reicht dazu aus. Du
brauchst für Deine Töne, egal wie laut sie sein sollen,
nur wenig Luft. Du mußt die Luft also nicht verbrauchen,
sondern lernen sie zu halten. Um diese Kontrolle zu
erhalten gibt es eine bestimmte Atemtechnik. Mit dieser
stellt sich im Körper so etwas wie eine Luftsäule ein,
an die sich die Schwingung der Stimmbänder jetzt
überträgt und von dort aus schwingt dein ganzer Körper
mit. |
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Atemtechnik
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Mit
dieser Übung kannst Du eine Haltung erreichen, die den
Körper in alle Richtungen ausgewogen aktiviert
und vorbereitet, die Stimme in jeder Hinsicht richtig zu
"stützen". Mehr als diese Haltung ist körperlich nicht
erforderlich, aber über einen langen Zeitraum kann auch
das zu harter Arbeit werden.
Die Kehle jedoch ist zu keiner Zeit verspannt oder
eingeengt und die Stimme kann sich öffnen und voll
entfalten. Es stellt sich ein Gefühl der Stabilität ein,
äußerlich kontrolliert gerade stehend und innerlich frei
von Verspannung und weit geöffnet.
Die Bewegung der Bauchdecke nach außen und
unten zieht das Zwerchfell mit sich. Mit dem Zwerchfell
werden die Lungenflügel nach unten gezogen. Es entsteht
ein Unterdruck in den Lungen, wodurch Luft angesogen
wird. Da die Lungen ganz gleichmäßig mit Luft gefüllt
werden und nicht nur im oberen Bereich, wie das
normalerweise beim bewußten Einatmen geschieht, hast Du
das Gefühl die Luft fällt in den Bauch.
Schema der Atmung
(Seitenansicht):
Diese Atemtechnik hilft Dir, beim
Singen ohne Verspannung die Luft halten zu können. Die
damit verbundene Körperhaltung verleiht Dir optimale
Stabilität. |
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Brustkorb und Bauch |
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die Kontrolle über die Stimme zu erlangen, ist es
wichtig zu wissen, wo sie im Körper erklingt und
verstärkt wird. Grob betrachtet kann man die Stimme in
zwei klangliche Register einteilen, nämlich Kopf- und
Bruststimme. Daneben gibt es "Mischstimmen" die zwischen
beiden variieren. |
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Die
Bruststimme klingt bei tiefen Tönen mehr in der Brust
oder vielleicht sogar im Bauch und verlagert ihre
Resonanz mehr und mehr nach oben, je höher die Töne in
der Tonleiter werden.
Soundbeispiel:
Resonanzen Brust/Kopf (68 kb)
Typisch für die modernen
Musikstile ist die kraftvolle Bruststimme in allen
Lagen.
Soundbeispiel:
Volle Stimme in allen Lagen (74 kb)
Natürlich taucht da schon mal eine
lyrische Kopfstimm-Melodie auf, aber der monumentale
Whitney-Houston -Aretha Franklin - Mariah Carey - Celine
Dion - Anastacia usw. - Sound basiert auf der Fähigkeit
bis in die höchsten Töne hinein die Bruststimme behalten
zu können. Das ist nicht so ganz einfach, denn die
Stimme will ab einer gewissen Tonhöhe (um e1 herum) in
die Kopfstimme wechseln. Ohne ein gewisses Training
kommt man hier nicht weiter. Höhere Lagen erfordern
ungeübt mehr Druck und "drängen" die Stimme stetig in
den Bereich der Kopfresonanzen.
Speziell für Sängerinnen ist es
wichtig, sich den tiefen Resonanzen im Brustkorb zu
widmen und die Stimme dort weiter zu entwickeln. In den
Lagen der reinen Bruststimme (D bis h) unterhalb von c1
ist ihr Tonumfang nämlich schon fast zu Ende.
Generell verleihen tiefe
Resonanzen der Stimme wesentlich mehr Sound, egal ob
Sänger oder Sängerin. Bevor man also seine Grenzen nach
oben erweitert, sollte man zunächst die normale
Bruststimme stabilisieren und stärken - sie reicht
vielleicht tiefer als man glaubt. Versuche nicht ständig
"nach oben" zu denken, sondern entwickle einen
ausgeglichenen Sound.
Soundbeispiel:
Verschiedene Resonanzräume - mit Tiefe, mit weniger
Tiefe, ohne Tiefe (43 kb)
Unausgebildeten Stimmen fehlt vor
allem eines: Tiefgang! - Im Sound und im Ausdruck.
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Kopf |
| Ab
einer gewissen Tonhöhe "kippt" die Bruststimme um in
eine zunächst feine, dünnere Kopfstimme, und das ist
auch richtig so.
Soundbeispiel:
Übergang zur Kopfstimme (33 kb)
Man sollte nicht versuchen, sie
durch Pressen lauter zu machen. Wichtig ist es zu
realisieren, wo genau sie im Kopf zu spüren ist.
Intensiviere die Kopfresonanzen in alle Richtungen nach
"außen", lass´ sie sich über den ganzen Kopf entfalten.
Auch für "ganze Männer" lohnt es, die Kopfstimme zu
trainieren. Hier stecken nicht nur coole Blues-Sounds,
sondern auch Ansatzpunkte für Schreie und extreme
Shoutings.
Soundbeispiel:
Über die Kopfstimme zum Kratzen und Zerren (56
kb)
Soundbeispiel:
Von der Kopfstimme zum Extremen Shouting (116 kb)
Soundbeispiel:
Shoutings (33 kb) |
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Kiefer, Gaumen
und Hals |
| Wenn
man darauf achtet ist die Stimme immer wieder im Hals,
aber auch im Gaumen und am Kiefer zu spüren. Es
entstehen ganz eigene Sounds dort. Zerren, Schnarren,
Hauchen, Kieksen usw. Experimentiere damit ruhig und
ohne Druck und lass´ Deiner Stimme freien Lauf. Diese
feinen Klanganteile der Stimme sind vielleicht nur ganz
leise und unscheinbar, doch im richtigen Umgang damit
wird aus ihnen in Verbindung mit dem Mikrophon unter
Umständen ein ganz eigener Sound.
Soundbeispiele:
Hauchen - Kratzen (42 kb)
Hals / Kopf - Sound (39 kb)
Im Mundraum werden auch die
Konsonanten geformt. Beim Umgang mit dem
Mikrophon können zu scharfe S- bzw. Zischlaute und P-
bzw. "Plopp"- Geräusche störend wirken. Natürlich kann
man diesem Übel mit technischen Hilfsmitteln beikommen,
dennoch ist es wichtig, die eigene Aussprache zu
trainieren, um derart übersteigert wiedergegebene
Frequenzen zu eliminieren. |
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Raumklang
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| Wir
haben nun Sound-Tiefe einerseits und Kopfresonanzen
andererseits, sowie das Gefühl für Sounds in Kiefer,
Gaumen und Hals entwickelt. Sie werden Dir mehr und mehr
bewußt und Du lernst sie zu kontrollieren. Du bist als
SängerIn jetzt , außer von Deinem stabilen Körpergefühl,
nur noch von der Raumakustik abhängig, denn wie die
Stimme im Raum klingt kann für das Gefühl für
Phrasierung und Intonation sehr entscheidend sein. Stark
akustisch gedämmte Räume ohne hörbare Reflexionen geben
der Stimme eine "sterile" Atmosphäre, während in stark
verhallten Sälen die Feinheiten untergehen können und
der Sound indifferent wird. Der Raum hebt die Resonanz
der Stimme in eine weitere Dimension, durch den Raum
gelangt sie an die Ohren der Zuhörer. Der Raum enthält
Luft, die ebenfalls schwingt und erzeugt Reflexionen.
Mach Dich mit den Räumlichkeiten vertraut, in denen Du
singst! |
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Körperhaltung |
Arme nach Oben gestreckt
Stell Dich gerade hin und strecke Deine Arme nach oben
über deinen Kopf aus.
Schultern runter - Rückenspannung halten
Halte sie gestreckt und nimm nur die Schultern runter,
bis sie hinten im Rücken anliegen.
Arme langsam seitlich herunter nehmen
Nimm in dieser Haltung die Arme langsam seitwärts
herunter.
Gerade Haltung mit spürbarer Rückenspannung

Übe das Singen in dieser geraden Haltung.
Ausatmen und gerade Haltung beibehalten

Atme jetzt alle Luft schnell aus und spüre einmal Deine
Rückenmuskulatur, die sich aktiviert und diese gerade
Haltung gewährleistet. Du wirst andererseits deine
Bauchdecke bemerken, die sich nach innen bewegt.
Zwischen diesen beiden Bewegungen entsteht am Brustbein
eine Art "Ziehen".
Luft in den Bauch fallen lassen

Laß die Luft jetzt einfach in den Bauch fallen ohne
diese gerade Haltung zu ändern und spüre gleichzeitig
zum "Bauchgefühl" nach vorn/außen die große
Rückenspannung hinten.
Richtige Haltung

Wenn alles richtig ist bewegt sich das Becken
entsprechend nach vorne...
Falsche Haltung

...und verhindert so eine "Hohlkreuz" Stellung.
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Die
Obertonreihe |
| Jeder
Ton ist, rein physikalisch betrachtet, eine Summe aus
Obertönen. Zu jedem Ton gehört eine ganz bestimmte
Obertonreihe. Verändert sich diese Reihe während des
Singens, verändert sich der Ton in seiner Stimmung. Die
Obertonreihe besteht aus einer ganzen Menge von
Obertönen, und immer wieder fallen einige davon aus,
oder verrutschen. Das macht nichts solange der Ton
weiterhin sauber klingt. Besonders die empfindlichen
Studio-Großmembran-Mikrophone (z.B. Neumann U87) lassen
einen viel schärferen "Blick" auf diese Obertonreihen
zu. Wo im normalen Raumklang- Zusammenhang eine
bestimmte Unschärfe erlaubt ist und auch nicht weiter
auffällt, hört man im Tonstudio diese feinen
Verstimmungen genau heraus - dumm gelaufen! Bevor nun
Verwirrung aufkommt, gilt es die Tips und Tricks in den
nachfolgenden Lektionen, in denen es um "Singen auf der
Bühne" und "Singen im Studio" geht, zu beachten.
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Lifestyle
Was der Stimme nützt, was ihr schadet
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Natürlich gibt es hier eine ganze Reihe Phrasen und
goldener Regeln: Eine gesunde Stimme braucht einen
gesunden Körper. Alkohol macht den Körper müde, und
vernebelt den Geist. Man braucht eine gute Konzentration
und Kondition auf der Bühne, und ebenso im Studio - also
ist fit halten angesagt! Andererseits gibt es noch kein
Lehrvideo "Aerobic und Jazzdance mit Joe Cocker". Aber
Spaß bei Seite - alles ist relativ und jede Regel hat
ihre Ausnahmen. Im Endeffekt ist jeder für sich selbst
verantwortlich und wer singt, sollte dafür sorgen daß er
oder sie in dem Moment, wo die Leistung gefordert wird,
"auf den Punkt" fit ist und bereit, 100% zu bringen.
Trotzdem hier noch ein paar Tipps:
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Genug Schlaf
ist wichtig! |
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Achte auf
Deine Atmung, auf frische Luft, auf genügend
Luftfeuchtigkeit. Verrauchte Räume sollten
gemieden werden , denn die Atemwege müssen
gesund sein. Klar - beim Gig im verräucherten
Club ist das unmöglich. Rauchen belastet die
Lungen - die feinen Härchen in den Bronchen, die
Krankheitskeime und Staub herausfiltern werden
verbrannt, die Nikotinablagerungen an den
Stimmbändern beeinträchtigen deren Schwingungen.
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Trotz fettem
Catering - Leichte Kost und ausreichende, aber
nicht übermäßige Flüssigkeitsaufnahme sind
besser für die Stimme. Nicht zu viel Schwarzen
Tee oder Kaffee (trocknet aus) oder
Hustenbonbons (verkleben den Magen) |
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Erkrankungen, insbesondere die der Atemwege,
sollten in keinem Fall verschleppt werden.
Lieber mal ein paar Tage freimachen, als eine
chronische Bronchitis. Harte Medikamente sind
Blocker für die Stimme. |
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Halte dich
mental frisch und ausgeglichen! Es ist wichtig,
in Bewegung zu bleiben und die Stimme beweglich
zu halten. |
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Genauso
wichtig ist es, sich den Spaß am Singen zu
erhalten - Singe oft und gerne - und singe
niemals nur so vor dich hin! |
Man sollte als Faustregel
höchstens 2 Stunden mit voller Power an einem Stück
singen.
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Die Songs,
die Du singst, sollten die für Deine Stimme
geeigneten Tonarten haben. Das ist meist ein
harter Kampf in der Band, aber er lohnt sich.
Die Stimme erklingt im tonalen Optimum und wird
gleichzeitig geschont. Die Intonation fällt
leichter. Die Songs kommen einfach besser rüber.
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Meide
Karaoke-Anlagen, Schlager-Produzenten und harte
Drogen. |
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Höre gute
Musik. Je umfangreicher dein Musikverständnis,
desto besser. |
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Lerne ein
Instrument. |
Lass Dich von den
Audioprofis beraten und
kaufe Dir ein vernünftiges
Mikro.
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